Die Ermordung von Erzherzog Franz Ferdinand und seiner Gemahlin Sophie ging als Attentat von Sarajevo in die Geschichte ein. Der tragische Vorfall ereignete sich am 28.06.1914 und gilt als Anlass der Julikrise, die wiederum als Auslöser des ersten Weltkrieges bezeichnet wird.
Das Mitwissen der serbischen Regierung war anfangs umstritten und wurde ausführlich diskutiert. Die Vermutung führte jedoch zu einem anfangs regionalen Militärvorgehens Österreichs Ungarns gegen Serbien. Am 05.07.1914 fiel die Entscheidung zu dem Militärschlag gegen Serbien in Potsdam, nur einen Tag später sicherten sowohl Deutschland, als auch die Türkei, Bulgarien und Rumänien ihre Unterstützung zu.
Nachdem am 23.07.1914 ein Ultimatum gegen Serbien gerichtet wurde, schaltete sich Russland ein und machte sich somit für einen Aufschub stark, um das Attentat von Sarajevo erneut zu untersuchen. Zudem gab Russland bekannt, dass Sie nicht untätig zusehen werden, wenn es dennoch zu einem Militärschlag kommen wird. Weitere 5 Tage später im Juli 1914 endete die Julikrise im Beginn des ersten Weltkrieges am 28.07.1914. Am 30.07.1914 bagann Russland mit der Mobilisierung. Im Verlauf des ersten Weltkrieges starben über 17 Millionen Menschen bis am 11.11.1918 die Waffen niedergelegt wurden.